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Tornados
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USA: Tornados in Tennessee April 2006 . .
Themen: Klimawandel Klima
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Hinweis Die beschriebenen Ereignisse wurden exemplarisch ausgewählt. Für eine chronologische Auflistung der Ereignisse verweisen wir auf die Linkseiten.
Tornados
April 2006: Tornados in New Bern, Tennessee
Tornados USA April 2006
Wo? Was? Wie? Warum?
Bei einer Serie von Tornados sind im Mittleren Westen und Süden der USA mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Rund 300 000 Menschen waren nach den Verwüstungen von Gebäuden, überlandleitungen, Brücken und Strassen ohne Strom.
Vor allem in Tennessee richteten mehrere Tornados schwere Schäden an.
Externer Link
NOOA The Online Tornado
NOAA National Weather Servicex
Recent Tornadoes
StormEffects Recent Events
Tornado Project Recent Tornadoes
siehe auch: RAOnline: Tornados - Tornadoes
Externer Link
Tornado Chaser
Jon Davies TRWXXA
StormEffects
Heftige Regengüsse, schwere Sturmböen und einzelne Tornados wurden auch in Arkansas, Missouri, Kentucky and Illinois gemeldet. Allein über die Bundesstaaten Illinois, Indiana, Oklahoma und Arkansas fegten laut ABC 62 Tornados hinweg, entwurzelten Bäume und knickten Hochspannungsmasten. Viele Gebäude und Autos wurden beschädigt. Vorübergehend fiel sogar der Strom aus. Innerhalb von wenigen Stunden fielen über 15 Liter Regen pro Quadratmeter. örtlich gingen golfballgrosse Hagelkörner nieder. In Gewittern traten sogar Orkanböen mit 119 km/h auf. In Tornados wurden weitaus höhere Windgeschwindigkeiten erreicht.

Eine ausgeprägte Kaltfront zog anfangs April 2006 von den Rocky Mountains her langsam südostwärts. Vorderseitig wurde warmfeuchte Luft aus dem Golf von Mexiko weit nach Norden geführt. Die Polarluft traf dann auf die Warmluft. In der Mischzone entwickelten sich entlang der Störungslinie heftige Gewitter mit eingelagerten Tornados. Nach dem Druchgang der Schlechtwetterzone ging die Temperatur teilweise um mehr als 15 Grad zurück.

Tornados sind Wirbelstürme, die durch starke Temperatur- und Druckunterschiede über dem Festland entstehen. Besonders häufig sind diese kurzlebigen lokalen Luftwirbel über dem nordamerikanischen Festland.

Tornados sind die stärksten Wirbelstürme, die es auf der Erde gibt. Es können Windgeschwindigkeiten bis zu 500 km/h auftreten. Dabei sind die zerstörerischen Gebilde mit einem Durchmesser von 50 bis 300 Meter relativ klein.

April 2006: Tornados in New Bern, Tennessee
Extremereignis 2006 "Tornados im Mittleren Westen der USA">
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