Eidgenössische Jugendsession
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16. Eidgenössische Jugendsession 2007 in Bern
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200 Jugendliche aus der ganzen Schweiz eröffneten am 21. September 2007 auf dem Bundesplatz die Eidgenössische Jugendsession 2007. Sie durften dabei auch auf hochrangigen Besuch zählen: Bundesrat Couchepin richtete am Nachmittag ein Grusswort an die Teilnehmenden, Altbundesrätin Dreifuss moderierte am Sonntag Teile des Plenums im Bundeshaus. Am Montag traffen sich zudem von 12.00 bis 14.00 VertreterInnen der Jugendsession und junge NationalrätInnen auf dem Bundesplatz zu einer Jugend-Wahldebatte, sowie zu einem anschliessenden Apéro mit dem National- und Ständerat.

Die Eidgenössische Jugendsession fand vom 21.-24. September 2007 in Bern statt und wurde von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) koordiniert.

Jugendliche engagieren sich nicht nur im Jugendverband oder betätigen sich sportlich in ihrer Freizeit - sie haben durchaus auch ein Interesse an der Politik in Bern: Mehr als 350 Jugendlichen haben sich für die diesjährige Jugendsession angemeldet, 200 wurden ausgewählt und debattieren engagiert während vier Tagen. Das grosse Interesse an der Eidgenössischen Jugendsession zeigte einmal mehr, dass sich Jugendliche einsetzen und einmischen wollen.

Eidgenössische Jugendsession etabliert sich als nationaler Politik-Event der Jugend

Mit dem Plakat am Bundeshaus und der SMS-Aktion «Wie änderst du die Welt?» setzte die Jugendsession dieses Jahr auch ausserhalb des Bundeshauses Akzente. Mit zwei Event-Trucks der swisscom ist die Jugendsession auf dem Bundesplatz präsent und überträgt am Sonntag live die Debatten aus dem Nationalratssaal. Mit diesen und weiteren begleitenden Massnahmen der SAJV will die Jugendsession eine Breitenwirkung erzielen und einen erweiterten Kreis von Jugendlichen für ein Engagement animieren, unter anderem auch für den Gang zur Wahlurne.

Forderungen sollen nicht nur gehört, sondern auch angepackt werden

Ein weiteres Ziel der Eidgenössischen Jugendsession ist es, den Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen und zu einer grösseren Verbindlichkeit zu verhelfen. Mit einer neu dreigeteilten Traktandenliste will die Jugendsession ihren Einfluss als Jugendlobby stärken und effizienter gestalten. Einerseits diskutieren die Jugendlichen über Vertiefungsthemen, dieses Jahr zum Beispiel über Freiwilligenarbeit. Andererseits werden aktuelle Themen wie Religionsvielfalt und Jugendgewalt thematisiert. Zudem befasst sich die Jugendsession mit mehreren Themen aus der Traktandenliste der Herbstsession, dieses Jahr unter anderem mit Doping sowie als Spezialthema mit dem Stimmrechtalter 16. Die Resultate werden ebenfalls differenziert weiter gegeben: Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, ihre Meinung in Form von Petitionen, Projektideen oder Statements abzugeben. Die Generalsekretärin der Bundesversammlung, Mariangela Wallimann-Bornatico, nimmt die Forderungen der Jugendsession am Sonntagnachmittag in Empfang.

Jugendsession ab diesem Winter an jeder Session des Parlaments vertreten

Nach einer internen Evaluationsphase setzt die Jugendsession ab diesem November ein neues Konzept um: Jeweils eine Woche vor der ordentlichen Session treffen sich wiederum Jugendliche aus der gesamten Schweiz zur neuen «Jugendsession.Aktuell». Diese dauert einen Tag und findet mit rund 100 TeilnehmerInnen statt. Diskutiert werden aktuelle Themen und einzelne Punkte der Traktandenliste von National- und Ständerat. Die erste Ausgabe findet am 23. November unter dem Namen «Jugendsession.Winter» in Zusammenarbeit mit swiss olympic und dem Schwerpunktthema Sportpolitik statt. Anmelden können sich alle Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren.

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Die Petitionen: Neue Ideen zu politischen Dauerbrennern
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Am Bundeshaus war bereits vor vor der Jugendsession 2007 ein Grossplakat mit dem Slogan «Wie änderst du die Welt?» zu sehen. Mit dieser Aktion geben die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und die Eidgenössische Jugendsession den Jugendlichen das Wort und fordern sie auf, per SMS ihre Vorschläge an das im Oktober neu gewählte Parlament zu formulieren. Zudem motiviert die SAJV mit einer begleitenden Aktion dafür, dass sich Jugendliche einmischen und engagieren und stellt dazu das Tool-Kit «Jugendbeteiligung» zur Verfügung, eine Sammlung mit vielen Tipps und Adressen zum politischen Engagement von und für junge Leute.

Kinder und Jugendliche haben Ideen und Visionen, welche Themen auf der Agenda des Parlaments stehen sollten - nur fehlt insbesondere den unter 18jährigen leider oft der Zugang zu den EntscheidungsträgerInnen und zur nationalen Politik.

Die SAJV und die Eidgenössische Jugendsession startete daher am 10. September 2007die Aktion «Wie änderst du die Welt?». Mit dieser Aktion werden Kinder und Jugendliche aufgefordert, bis am 21. Oktober 2007 ihre Themenvorschläge dazu per SMS einzusenden. Eine Jury, bestehend aus JugendvertreterInnen, wählt danach die 16 besten Vorschläge aus und überreicht diese im Herbst dem neu gewählten Parlament. Die SAJV und die Eidgenössische Jugendsession nehmen die eingereichten Themen der Kinder und Jugendlichen zudem als persönlichen Auftrag auf und setzen sich gemeinsam dafür ein, dass die überreichten Vorschläge im Parlament auch angepackt werden.

Jugendbeteiligung.ch

Jugendliche interessieren sich für politische Themen, finden aber in der bestehenden Vielfalt nicht immer leicht die geeigneten Adressen und Ideen für ein entsprechendes Engagement. Die SAJV hat deshalb als jugendpolitischen Werkzeugkasten das «Tool-Kit Jugendbeteiligung» mit gebündelter Information zu gesellschaftspolitischem Engagement erarbeitet. Das Tool-Kit soll es den interessierten Jugendlichen erleichtern, sich aktiv zu beteiligen und einzumischen. Unter der gleichnamigen Website www.jugendbeteiligung.ch sind zudem die meisten Inhalte auch Online zugänglich. Schwerpunkt des diesjährigen Tool-Kits sind die Wahlen 2007.

Quelle: Text Eidgenössische Jugendsession, September 2007
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