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Auen im Kanton Aargau |
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Auenlandschaft:
Hochwasserschutz |
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Auenlandschaften im Kanton Aargau - Unteres Reusstal
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Auen- und Gewässerprojekt Hegnau in Bremgarten |
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Auenschutzpark |
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Auenverordnung
Die auentypische einheimische Tier- und Pflanzenwelt und die natürliche Dynamik des Gewässer- und Geschiebehaushalts sind zu erhalten und zu fördern. Bestehende Beeinträchtigungen sind soweit als möglich zu beseitigen.
Gemäss Kantonsverfassung schafft der Kanton einen Auenschutzpark mit einer Gesamtfläche von mindestens einem Prozent der Kantonsfläche.
Der Kanton Aargau hat als Wasserkanton im schweizerischen Auenschutz eine besondere Verantwortung für die Erhaltung und Förderung der Auengebiete. Zudem gehören die Auengebiete in unseren dicht besiedelten Flusstälern zu den wichtigsten Naherholungsräumen.
Die Schaffung eines gezielten Angebots für die Natur, die Erholungssuchenden, die Besucherlenkung und Information der Bevölkerung sind deshalb wichtige Aufgaben bei der Umsetzung des Auenschutzparks.
Informationsquelle: aus Richtplan Kanton Aargau, - Kanton Aargau, Department Bau,Verkehr und Umwelt
Das untere Reusstal wurde durch die eiszeitlichen Gletscher geschaffen. Nach dem Abschmelzen der Gletscher entstand südlich der Endmoräne bei Mellingen ein nicht sehr tiefer See, welcher sich bis in die Gegend von Bremgarten ausdehnte. Dieser See wurde allmählich mit Geschiebe der alten Reuss gefüllt. Südlich des Sees bildete die Urreuss riesige Mäanderbögen. Die mäandrierende Reuss bereitete den Menschen, welche die Talböden besiedelten, immer wieder grosse Schwierigkeiten. Überschwemmungen waren oft der Grund für Hungersnöte.
Im 19. Jahrhundert begann der neu entstandene Kanton Aargau auf Druck der einheimischen Bevölkerung, den Flusslauf mit Erddämmen zu sichern. Im Bereich des heutigen Flachsees bei Rottenschwil , bei Fischbach-Göslikon oder bei Sulz AG kann der alte Flusslauf der Reuss noch besichtigt werden.
In den Altläufen wie der "Stillen Reuss" südlich von Rottenschwil oder der "Toten Reuss" bei Fischbach-Göslikon wurden im 20. Jahrhundert Naturschutzzonen geschaffen. Die drei Flussschlaufen zwischen Sulz und Bremgarten wurden aus Kostengründen nicht korrigiert.
Nach einer Volksabstimmung im Jahr 1993 hat der der Kanton Aargau mit der Unterstützung von Organisationen wie der Pro Natura, im Bereich dieser Reussschlaufen Überschwemmungsflächen für die heutige Reuss zu bauen. In diesen Flächen wurden Naturschutzzonen des Auenschutzparks Aargau aus dem Wald- und Kulturland ausgegliedert.
In der Reussschlaufe Hegnau bei Eggenwil-Bremgarten wird ein 1,5 Hektaren grosses Stillgewässer geschaffen. Das Gewässer ist mit der Reuss verbunden. Es unterliegt den Wasserschwankungen der Reuss. Das Stillgewässer dient als Rückzugsgebiet für Fische und Amphibien. Die Böschungen nutzen Vögel wie der Eisvogel als Brutplätze.
Bericht: Februar 2012
Stillgewässer in der Hegnau |
Stillgewässer in der Hegnau |
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Stillgewässer in der Hegnau - Februar 2012 |
Stillgewässer in der Hegnau - Mai 2012 |
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Stillgewässer in der Hegnau |
Stillgewässer in der Hegnau |
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Bei Hochwasser wird das Areal überschwemmt und wirkt so als Hochwasserschutz.
Das Projekt "Reussschlaufe Hegnau" wird vom Kanton Aargau, Department Bau, Verkehr und Umwelt, von Pro Natura Aargau und der Stadt Bremgarten getragen. Die Projektleitung untersteht der proNitira. |
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Stillgewässer in der Hegnau - August 2014 |
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