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Antarktis: Minkwale auf Nahrungsssuche

Fressverhalten und Futtersuche von Minkwalen

Ein Team von Forschern aus den USA und aus Australien haben Minkwale vor der Küste der Antarktischen Halbinsel mit Sensoren versehen und deren über Satelliten geleiteten Signale ausgewertet. Signale geben den Wissenschaftlern Auskunft, in welche Richtung sich die Wale bewegten, in welcher Tiefe sie sich befanden und mit welcher Geschwindigkeit sie unterwegs waren. Vor der Forschungsarbeit war über das Schwimm- und Tauchverhalten der Minkwale nichts bekannt, und ihre Lebensweise war ein Rätsel.

Die Forscher fanden heraus, dass die Minke meistens knapp unter dem Meereis bewegten und mit einer sehr hohen -frequenz Nahrung zusichnahmen.

Alle 30 Sekunde verschlangen die Tiere einen mundvoll Krillkrebse. Während der Nahrungssuche tauchen die Minkwale bis 100 Mal pro Stunde auf, um an der Wasseroberfläche Luft einzuatmen. Die riesigen Blauwale erscheinen während eines ganzen Tauchgangs lediglich viermal und die Buckelwale zwölfmal zum Luftholen an der Wasseroberfläche. Wegen ihrer Grösse sind die Minkwale äusserst wendig und können die Vorteile der Packeisflächen gut ausnützen. Ihr Lebensraum ist an das Meereis gebunden.

Künftige Veränderungen in den Meereisflächen wegen des Klimawandels haben grosse Auswirkungen auf ihre Nahrungsquellen und damit auch auf ihren Lebensraum.

Die Studie wurde im «Journal of Experimental Biology» publiziert.

Quelle: Australian Antarctic Division ADD, August 2014, Text: RAOnline
Minkwale gehören zu den Grosswalen und sie können bis zu 12 m lang und bis zu 10 t schwer werden. Sie werden bis zu 50 Jahre alt.

Minkwale leben sowohl in den Gewässern der Nord- wie auch der Südhalbkugel. Der Antarktische Minkwal ist grösser als der Nördliche Minkwal. Die Minkwale wandern vor der kälteren Jahreszeit von ihren Sommerjagdgründen in den Polregionen zum Kalben ihrer Jungtiere in wärmere, äquatornähere Meeresgebiete. Die Minkwale gehören zuden gefährdeten Tierarten, obwohl über ihre tatsächlichen Bestände keine gesicherten Angaben vorhanden sind. Fachleute nehmen an, dass sich dieBestände seit den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts um mehrere hunderttausend Tiere vermindert haben. (Quelle: WWF Schweiz)


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