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ESA-Mission
ESA Kometen: Rosetta 26.02.2004
Was? Wie? Warum?
Photo Credit: ESA
Rosetta
Am 26. Februar 2004 um 04.36 Uhr Ortszeit in Kourou (08.36 Uhr MEZ) in Französisch Guayana:
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ESA Rosetta Mission
Rosetta Informationen (deutsch)
DLR Rosetta
Rosetta Science Operations Centre
ESA Rosetta Fly by Bern (Schweiz)
ESA Rosetta Sternenkarte

Eine Ariane-5 wird Rosetta von Europas Raumflughafen aus auf ihre Reise zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko schicken.

Rosettas Start hätte eigentlich vor knapp einem Jahr stattfinden sollen. Wegen der Verschiebung kann sie ihren ursprünglichen Zielkometen, Wirtanen, nicht mehr anfliegen. Daher musste mit Tschurjumow-Gerasimenko ein Ersatzkomet ausgewählt werden, den die Sonde nach einem mehr als zehnjährigen Flug durch das Sonnensystem im Jahr 2014 erreichen soll. Rosetta ist die erste Mission, die die Umrundung eines Kometen und die Landung auf ihm vorsieht.

Das Physikalische Institut der Uni Bern ist am Projekt massgeblich beteiligt. Mit dem Berner Massenspektrometer "Rosina" sollen Ausdünstungen des Kometen eingefangen werden. Das "Rosetta"-Projekt soll einen Ein Blick in die Zeit vor 4,6 Mrd. Jahren bieten, als die Erde entstanden ist. So sollen Schlüsse auf die Entstehung unseres Sonnensystems und schlussendlich des Lebens gezogen werden können.

In einem Schlingerkurs durch das Planetensystem muss die Sonde vier Mal mit "Swing-by-Manövern" in den Schwerkraftfeldern von Erde und Mars Schwung holen, um auf den Kurs zu "Tschurjumov Gerassimenko" (auch 67P genannt) zu gelangen. Als erste solar betriebene Sonde dringt "Rosetta" in diese Weiten vor. Erst im November 2014 gelangt die Sonde nach einer fünf Milliarden Kilometer langen Reise in die Nähe des Kometen. Der Himmelskörper hat sich seit dem Entstehen des Sonnensystems vor 4,6 Mrd. Jahren kaum verändert und ist somit eine wertvolle "urzeitliche Fundgrube". Die Hauptsonde wird sich dem Kometen bis auf 1 km nähern.

Weitere Informationen
ESA Kometen: Rosetta-Mission ESA Kometen: Rosetta 26.02.2004
ESA Kometen: Rosetta 04.03.2005 Asteroiden: (2867) Steins
NASA New Horizons am Rand des Sonnesystems
Planeten unseres Sonnensystems
NASA Deep Impact
Sonnensystem 8 Planeten NASA Stardust
Asteroiden Kometen

ESA-NASA: Newton-Chandra 19.02.2004
Was? Wie? Warum?
Photo Credit: ESA Ducros
Chandra
Das US-Weltraumteleskop Chandra und das ESA-Röntgen-Teleskope XMM-Newton haben erstmals spektakuläre Bilder von der teilweisen Zerstörung eines Sterns durch ein Schwarzes Loch eingefangen.
Externe Links
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ESA - Science - XMM-Newton
ESA Portal - Giant black hole
The Chandra X-ray Observatory
NASA Chandra
NASA HubbleSite - NewsCenter

Die Weltraum-Teleskope haben beobachtet, wie das Schwarze Loch einen kleinen Teil eines Sterns zerstörte und verschluckte. Dieses Ereignis sei seit langem in der Theorie vorhergesagt, konnte aber nie in Wirklichkeit verfolgt werden. Die Astronomen gehen davon aus, dass der Stern von einem anderen Himmelskörper aus der Bahn geworfen wurde und dem Schwarzen Loch zu nahe kam. Daraufhin sei der Stern von den enormen Gravitationskräften des Schwarzen Lochs regelrecht zerrissen worden.

Die Entdeckung liefert nach Angaben der NASA wichtige Informationen über das Wachsen Schwarzer Löcher und deren Einfluss auf Himmelskörper. Sterne könnten bis zu einem gewissen Grad gedehnt werden. Der nun beobachtete Stern hat dagegen der enormen Dehnung nicht mehr standgehalten. Die Astronomen gehen davon aus, dass die Masse des Schwarzen Lochs in der Galaxie RXJ1242-11 100 Millionen Mal grösser ist als die der Sonne. Der teilweise verschluckte Stern entsprach demnach in etwa der Grösse der Sonne.

NASA Weltraumteleskop «Chandra»
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