Klima im Wandel - Climate Change
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Klimakonferenz-COP18 Doha 2012
Germanwatch Klimaschutz-Index 2013
Germanwatch Globaler Klima-Risiko-Index 2013 - Bericht
WWF Klima-Länderrating: Schweiz
Klimakonferenz-COP18 Doha 2012
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Thema: Klima Klimawandel Geografie - Erdkunde
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UNO Klimakonferenz COP18 in Doha (Qatar) 2012
Germanwatch Klimaschutz-Index 2013
Hohe Emissionen - Geringe Ambitionen
Die globalen Emissionen sowie Investitionen in fossile Energien steigen weltweit und ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund veröffentlichten Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe auf dem UN-Klimagipfel in Doha den achten Klimaschutz-Index. Dieser zeigt die Klimaschutzleistungen der 58 Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoss. Erstmals wurden auch Emissionsdaten einbezogen, die durch die Rodung von Wäldern entstehen. Dadurch sind gerade Länder wie Brasilien und Indonesien abgerutscht. Erneut leistete kein Land genug Klimaschutz, um es auf die ersten drei Plätze zu schaffen, die damit leer bleiben.

"Dänemark, Schweden und Portugal stehen zwar auf den vorderen Plätzen, aber aus unterschiedlichen Gründen. Dänemark und Schweden erhielten beide eine bessere Politikbewertung und haben vergleichsweise geringe Emissionswerte. Portugal erreichte seinen Platz in erster Linie aufgrund der Wirtschaftskrise und dadurch gesunkener Emissionen", sagt Jan Burck, Teamleiter Deutsche und Europäische Klimapolitik bei Germanwatch. "Der bessere Emissionstrend im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise ist nur ein kurzfristiger Faktor. Darauf darf sich keines der Länder ausruhen. Gleichzeitig liegt mit Polen genau das europäische Land auf den hinteren Plätzen, das den nächsten UN-Klimagipfel ausrichten will", so Jan Burck.

Wendel Trio, Direktor von CAN-Europe, fügt hinzu: "So lange die Europäische Union blockiert ist und sich nicht darauf einigen kann, die Emissionen bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren, werden sich die Länder der Europäischen Union nicht mehr lange auf den vorderen Plätzen halten können. Die bisher geltenden Kyoto-Ziele von minus 20 Prozent für 2020 hat die EU bereits fast erreicht. Ein erhöhtes Klimaziel der Europäer könnte auch den Verhandlungen in Doha einen neuen Schwung geben."

Deutschland schneidet in diesem Jahr ein wenig schlechter ab als in den Vorjahren. "Vor allem die Blockade bei der EU-Effizienzrichtlinie und die Enthaltung bei der Reform des Emissionshandels wurde von den deutschen Klimaexperten negativ bewertet. Einige Experten befürchten, dass auch der Ausbau erneuerbarer Energien ins Stocken geraten könnte. Hier muss gerade die schwarz-gelbe Koalition endlich entschlossener handeln", erklärt Jan Burck. "Besonders im Bereich der Energieeffizienz hat Deutschland noch viel Potential für schnellere Fortschritte."

Der Gastgeber des diesjährigen UN-Klimagipfels wurde im Klimaschutz-Index nicht bewertet. "Katars Emissionen sind sogar schlechter als die des letztplatzierten Saudi-Arabien. Eine Bewertung von Katar hätte das gesamte Ranking verändert. Wir hoffen aber, dass Katar den Klimagipfel noch dazu nutzen wird, um eigene Klimaschutz-Aktivitäten sowie finanzielle Unterstützung für Klimaschutz und Anpassung in Entwicklungsländern anzukündigen", erklärt Wendel Trio.

Quelle: Germanwatch und Climate Action Network (CAN) Europe, November 2012
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Germanwatch Klimaschutz-Index 2013: Über die Schweiz
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Klima-Länderrating: Schweiz landet auf dem 7. Rang

Die Schweiz gehört zu den führenden Staaten im Bereich Klimaschutz und liegt neu auf Rang 7 des Klima-Länderratings. Dank vergleichsweise griffigen Massnahmen spart die Schweiz Milliarden. Alle Länder erhalten jedoch das Prädikat "ungenügend".

Das Rating des Climate Action Networks Europe und der Entwicklungsorganisation Germanwatch untersucht, wie viel CO2 die Länder pro Kopf ausstossen, wie sich dieser Ausstoss entwickelt und wie gut ihre Klimapolitik ist. Die Schweiz liegt im heute publizierten Index auf Rang 7, wovon sie selbst am meisten profitiert: "Ohne Klimaschutz würden wir schon heute mehr als eine Milliarde Franken pro Jahr zusätzlich ausgeben, um Erdöl und Gas zu importieren", sagt Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie beim WWF Schweiz. Dank Gebäude-Energiestandards und dem Ausbau des Sanierungsprogramms, dank der nun langsam greifenden CO2-Lenkungsabgabe auf Brennstoffen und endlich verbindlichen Vorschriften für Autos wird dieser Klimaschutz-Gewinn in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen. Ebenfalls gut schneidet die Schweiz mittlerweile bei der internationalen Klimapolitik ab.

Allerdings profitiert die Schweiz im Rating von der schwachen Konkurrenz: "Unter den Blinden ist der Einäugige König", relativiert Patrick Hofstetter das Ergebnis. Die Podestplätze werden nicht vergeben, da kein Land ein Ergebnis erreicht, das für die 2-Grad-Grenze auch nur annähernd genügen würde. Zu Recht, wie auch das Beispiel Schweiz zeigt. So sieht es etwa beim Emissionstrend schlecht aus: Der CO2-Ausstoss sinkt viel zu zögerlich. Und auch bei der Förderung der neuen erneuerbaren Energien schneidet unser Land schwach ab. Zudem gehört die Schweiz im Bereich Luftfahrt weltweit zu den Grossemittenten.

Um katastrophale Folgen des Klimawandels mit angemessener Wahrscheinlichkeit zu verhindern, müssen die Industriestaaten ihre Emissionen bis 2020 um 40% senken - für die Schweiz eine Verdoppelung dessen, was der Bundesrat letzte Woche beschlossen hat. "Der Bundesrat muss von seiner Kompetenz Gebrauch machen und das Reduktionsziel auf 40% korrigieren", fordert Patrick Hofstetter.

Im Länderrating werden 58 Länder bewertet: Dänemark schneidet am besten, Saudi Arabien am schlechtesten ab. Die CO2-Emissionen der Güterproduktion werden im Länderrating jeweils dem Produktionsland und nicht dem Verbraucherland angerechnet. Damit schneidet die Schweiz unverdient gut ab: Sie verantwortet nämlich einen mindestens doppelt so hohen CO2-Ausstoss, wenn die durch diese Importe verursachten Emissionen mitgezählt werden - international ein negativer Spitzenwert.

Quelle: WWF Schweiz, Dezember 2012
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Germanwatch Globaler Klima-Risiko-Index 2013
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Quelle: Germanwatch
The Climate Change Performance Index Results 2013
Contents
Foreword 3
1. Key Results 4
2. About the CCPI 5
3. Overall Results
3.1 Climate Change Performance Index 2013 6
3.2 CCPI World Map 8
4. Partial Results
4.1 Emissions Level 10
4.2 Development of Emissions 12
4.3 Renewable Energies 14
4.4 Efficiency 16
4.5 Climate Policy 18
5. Country Example 20
6. Climate Change Performance Index
by Country Group 22
7. Sources and Further Reading
Recommendations 23
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Quelle: Germanwatch
Globaler Klima-Risiko-Index 2013
Zusammenfassung deutsch
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Weitere Informationen
OcCC: Klimaänderung und die Schweiz 2050
Globale Klimaberichte
Klimawandel: Was ist das? Unterrichtsmaterial Klimaberichte - Klimawandel
WMO 2011 - 10.wärmstes Jahr - wärmstes La Niña-Jahr WMO 2010 egalisiert Rekord für weltweit wärmstes Jahr
WMO Naturkatastrophen und Wetter 2009 WMO Klimajahr 2008
Meeresspiegelanstieg Afrikas Küsten sind bedroht
Kiribati Leben an der Frontlinie des Klimawandels
Klimawandel am Tschadsee
Hochwasser im Sahel

RAOnline Informationsseiten über den Klimawandel
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Extremereignisse
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Hochwasser-Management in der Schweiz
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Hitzewelle in Mitteleuropa
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Starkniederschlagsereignis in der Schweiz
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tropische Wirbelstürme - Hurrikane - Taifune - Zyklone
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Kiribati - An der Frontlinie des Klimawandels
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Dürre in Ostafrika
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Überschwemmungen in Pakistan
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Naturkatastrophen: Immer mehr Ereignisse - immer höhere Schäden
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Antarktis Arktis

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Universität Bern
Oeschger-Zentrum für Klimaphysik
Institut für Physik, Abt. für Klima- und Umweltphysik
Doha 2012: United Nations Climate Change Conference (COP18 ) United Nations Framework Convention on Climate Change The Climate Change Projects Office (CCPO)
is jointly funded by the Department of Trade and Industry (DTI)
and the Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra)
United Kingdom UK
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